Innovativer 'Dissolution'-Kugelhahnaufbau
Um die Dichtheit der Kugel zum Kugelsitz sowie die Dichtheit der Kugelsitze zum Gehäuse hin zu ermöglichen, sind hohe Kräfte erforderlich. Diese Kräfte werden oft durch ein Einschraubstück oder durch den Zusammenbau des Kugelhahngehäuses mithilfe von Schraubverbindungen auf die Einbauteile aufgebracht.
Bei einer konventionellen Bauweise erfolgt die Krafteinleitung für die Dichtstelle des Kugelsitzes zum Gehäuse direkt über die Kugel, wodurch bei steigender Verpressung der Dichtstelle auch das Betätigungsmoment deutlich erhöht wird. Daher liegt die Obergrenze von metallisch dichtenden Kugelhähnen bei vielen Herstellern bei 100 bar – denn dann ist die Grenze des maximal Schaltbaren erreicht.
Mit der 'Dissolution'-Kugelhahn-Konstruktion bietet AS-Schneider eine innovative Lösung. Die zum Patent angemeldete Konstruktion bietet eine optimale Verteilung von Kräften und Belastungen im Kugelhahn, so dass diese nur dort auftreten, wo sie auch tatsächlich benötigt werden. Dadurch kann selbst unter Extrembedingungen der Kugelhahn problemlos betätigt werden.